Weltmeisterschaft in Schweden

Weltmeisterschaft vom 21.08-24.08.2012

Im moment ist das Deutsche Team der Maritimen Fünfkämpfer zur Weltmeisterschaft nach Schweden gereist. Der Wettkampf Startet am 21. August und geht bis zum 24 August. Bei der WM sind insgesammt 11 Nationen vertreten.

Bei allen kann man gute 3-4 Sekunden von der Zeit abziehen, da die schwedische Hindernisbahn nicht die schnellste ist. Das heißt, es wären alle im Bereich ihrer persönlichen Bestzeiten gewesen oder hätten diese noch weiter verbessert. In der Mannschaftswertung lagen wir aufgrund der gezeigten Leistungen dicht hinter den härtesten Konkurrenten. Am Nachmittag fand noch der „friendship day“ statt. Es wurde Stockholm besucht. Wir nahmen nicht daran teil, da wir uns auf den nächsten Wettkampftag vorbereiteten, wie verschiedene andere Nationen auch.

Am zweiten Tag fanden traditionell die Schwimmdisziplinen statt. Los ging es mit dem Lebensrettungsschwimmen. Björn und Giacomo schwammen eine solide Zeit bezogen auf ihre Bestzeit. Matthias unterlief ein Patzer, da ihm die Puppe beim heraufholen aus den Händen rutschte. Dirk schwamm neue Bestzeit und Jörg hielt die Fahnen hoch indem er sich Bronze erkämpfen konnte trotz seinem Pech im Vorfeld. Weltmeister wurde der Schwede Levander, der auch schon an olympischen Spielen teilnahm. Am Nachmittag fand das Hindernisschwimmen statt. Björn schwamm eine gute Zeit und sorgte für wichtige Punkte in der Teamwertung. Dirk schwamm erneut Bestzeit. Highlight war das letzte Rennen, in dem Matthias und Jörg gegen den besten Flossenschwimmer starteten. Der Pole Szurmiej konnte aber das Rennen für sich entscheiden und wurde Weltmeister. Jörg erschwamm Silber und Matthias wurde eine Zehntel hinter dem Schweden Ekman vierter. In der Mannschaftswertung konnten die Schweden ihren Vorsprung weiter ausbauen. Die schwimmerisch starken Polen folgten und wir lagen auf dem dritten Platz.

Der dritte Tag war richtungsweisend für die Medaillenvergabe am letzten Tag. Es stand der Seemannschaftswettbewerb auf dem Programm. Björn und Jörg ruderten eine solide Zeit auf dem Parcour. Dirk rutschte ein Riemen aus der Dolle und verlor deswegen wertvolle Zeit. Damit konnte er dem Team in der Mannschaftswertung nicht mehr helfen. Matthias und Giacomo ruderten gute Zeiten kamen aber nicht ganz an die Podestplätze heran. Es wurde der Schwede Danielsson Weltmeister. Da die Polen Fehler machten kamen wir in der Mannschaftswertung an sie heran und waren guter Hoffnung für den letzten Tag. Insgeheim schielten wir auch noch auf den ersten Platz, aber die Schweden machten bis dato keine großen Fehler und hatten somit einen enormen Vorsprung von knapp zwei Minuten für die Abschlussdisziplin.

Am Abschlusstag mussten wir im amphibischen Geländelauf alles geben um die Polen abzufangen. Dirk lief ein gutes Rennen bis zu den Granaten, musste aber nach den verworfenen Granaten in die Strafrunde und verlor wichtige Sekunden. Die anderen vier machten es besser und trafen nach hervorragenden Rennen die Zielringe und konnten somit ohne großen Zeitverlust ins Ziel sprinten. Besonders Giacomo trat hervor, konnte er in dieser Disziplin Silber erlangen und musste nur den Polen Sliwinski den Vortritt lassen. Durch die starken Leistungen konnten wir am Schluss die Polen in der Teamwertung noch abfangen und eine Minute auf die Schweden gut machen. Wir gewannen somit Silber und wurden im Teamwettbewerb Vize-Weltmeister. Im Einzel gab es eine besondere Überraschung. Giacomo schob sich mit dem furiosen Lauf noch von Platz sieben vor auf den dritten Rang. Matthias wurde Vize-Weltmeister im Einzel und ließ nur den Schweden Ekman vor sich. Wenn man bedenkt, was Matthias in dieser Saison alles durchleben musste, dann weiß jeder, dass er mit einer reibungslosen Vorbereitung den Weltmeistertitel verteidigt hätte.

Am Ende konnten alle mit sich zufrieden sein und sich freuen über die erbrachten Leistungen. Nach zwei Jahren Silber in der Mannschaftswertung ist die Motivation umso größer den Pokal nächstes Jahr in Brasilien zurückzuerobern und um für weitere Überraschungen in der Einzelwertung zu sorgen.

Damit endet die Saison 2011/12

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